Öffentliche Räume neu gedacht:
Der Einstieg ins Kooperationsprojekt ist noch bis 11. Mai 2026 möglich.
Die LAG Monheimer Alb-AltmühlJura plant gemeinsam mit sieben weiteren LEADER-Regionen in Schwaben und Oberbayern ein Kooperationsprojekt mit dem Titel "SommerRaum Plus" zur Schaffung, Weiterentwicklung und Aufwertung resilienter Orte im öffentlichen Raum. Ziel ist es, die Regionen gemeinsam bei der Anpassung an den Klimawandel, insbesondere an zunehmende Hitzebelastungen, zu unterstützen und flächendeckend Schutzmöglichkeiten zu schaffen. Gleichsam soll aber auch die Erreichbarkeit und Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume verbessert werden.
Das Projekt umfasst u.a.:
- Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Rad- und Wanderwegen mit beispielsweise Beschattung, Cool-Spots, Trinkwasserstellen, Beschattungsmaßnahmen, kühlende Elemente, Abstellanlagen und E-Ladestationen für E-Bikes, etc.
- Umgestaltung von kommunalen Flächen, wie Schulhöfen, Kindergärten, etc. zur Verbesserung von Hitzeschutz und Aufenthaltsqualität
- Schaffung öffentlich zugänglicher Rückzugs- und Erholungsorte für Bevölkerung, Freizeit und Tourismus
Ziel des Projekts ist es, beispielhaft in den beteiligten Regionen klimaangepasste, multifunktionale Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum zu entwickeln und umzusetzen:
1. Stärkung der kommunalen Klimaanpassung und Hitzeschutzmaßnahmen
2. Vernetzte Umsetzung in allen beteiligten Kommunen zur Nutzung regionaler Synergien
3. Integration moderner Infrastruktur wie E-Bike-Ladestationen und Abstellanlagen, um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden
4. Förderung von Nachhaltigkeit und Teilhabe der Bevölkerung
5. Die Gesundheit und Aufenthaltsqualität der Bevölkerung fördern
6. Die interkommunale und interregionale Zusammenarbeit stärken
Im Rahmen des Kooperationsprojekts wird ein gemeinsamer Handlungsrahmen entwickelt, der verschiedene Maßnahmenmodule umfasst. Diese können – je nach örtlichem Bedarf und kommunaler Entscheidung – flexibel kombiniert und umgesetzt werden.
Fördersatz für aufgenommene Teilprojekte: 60 % der förderfähigen Nettokosten (regulär liegt der Fördersatz bei 50 %), Mindestfördersumme 7.000 Euro.
Interessierte Kommunen und Organisationen können sich bis 11. Mai 2026 bei der Geschäftsstelle melden.








